
Funkfeldprognose oder Funkfeldstärkemessung? Unterschiede, Einsatzzeitpunkt, Stärken und Grenzen beider Verfahren für die Planung von BOS-Gebäudefunk.
Seit 1983 sind wir im professionellen Funk tätig – heute mit klarem Schwerpunkt auf BOS-Objektfunk: Gebäudefunkanlagen, mit denen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst auch dort Funkkontakt haben, wo Stahlbeton, Tiefgaragen oder beschichtete Fenster das Signal abschirmen.
Wir begleiten Ihr Projekt von der ersten Funkmessung über Planung und Errichtung bis zur Abnahme und Wartung. Planung und Consulting sowie eine eigene Errichter-Abteilung mit Technikern und Monteuren liegen bei uns in einer Hand – Sie haben für das gesamte Gewerk einen Ansprechpartner.
Unsere Standorte sind Köln und Leipzig; Planung und Errichtung übernehmen wir bundesweit. Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Überblick über Gebäudefunk / Objektfunk und Digitalfunk.
Allgemeine Informationen ersetzen weder eine Beratung noch die Planung für Ihr konkretes Gebäude. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular – wir sagen Ihnen, welche Schritte für Ihr Projekt anstehen.
Ob ein Gebäude eine BOS-Gebäudefunkanlage (Objektfunkanlage) braucht, entscheidet sich im Baugenehmigungsverfahren: Die zuständige Brandschutzdienststelle prüft auf Grundlage der Landesbauordnung, ob die Funkversorgung im Gebäude ausreicht. Fordert sie eine Anlage, wird diese als Auflage Teil der Baugenehmigung. Das betrifft Neubauten ebenso wie Nutzungsänderungen und Erweiterungen – vor allem Sonderbauten, Tiefgaragen und stark abgeschirmte Gebäude.
Beispiel: Bei einem Einsatz in einer Tiefgarage reicht das Signal des BOS-Digitalfunknetzes nicht bis ins Untergeschoss. Die Objektfunkanlage versorgt das Gebäude und hält die Trupps im Inneren mit der Einsatzleitung draußen in Verbindung.
Arbeitet die Anlage im Netzbetrieb (TMO), bindet sie das Gebäude an das bundesweite BOS-Digitalfunknetz auf Basis von TETRA an. Im Direktbetrieb (DMO) sorgt sie dafür, dass die Handfunkgeräte der Einsatzkräfte im Gebäude direkt miteinander kommunizieren können. Welche Betriebsart gefordert ist, legen die Technischen Anschlussbedingungen der örtlichen Feuerwehr fest.
Vor der Inbetriebnahme wird die Anlage abgenommen – in der Regel durch die Brandschutzdienststelle und die Autorisierte Stelle des Landes. Danach sind wiederkehrende Prüfungen und eine regelmäßige Wartung vorgeschrieben, meist jährlich. Die Einzelheiten unterscheiden sich je nach Bundesland und Kommune.
Drillisch Nachrichtentechnik plant, errichtet und wartet Gebäudefunkanlagen seit mehr als 30 Jahren in ganz Deutschland.
Stellen Sie uns Ihre Fragen über unser Kontaktformular:
Unsere Montageteams sind deutschlandweit auf das Verlegen von Hohlleiterkabeln spezialisiert.
Organisation und Begleitung aller erforderlichen Schritte durch Drillisch direkt vor Ort.
Objektfunkanlagen müssen einmal pro Jahr einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden.
Objektfunk – auch Gebäudefunk genannt – bezeichnet eine fest installierte Funkanlage, die den BOS-Digitalfunk von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ins Innere eines Gebäudes bringt. Ein Antennensystem verteilt das Funksignal über alle Bereiche, die von außen nicht erreicht werden, etwa Untergeschosse, Tiefgaragen oder Technikräume.
Die Pflicht ergibt sich aus dem Bauordnungsrecht der Länder. Verbindlich wird sie, wenn die Brandschutzdienststelle die Anlage im Baugenehmigungsverfahren fordert und sie als Auflage in die Baugenehmigung aufgenommen wird – bei Neubauten, Nutzungsänderungen oder Erweiterungen. Maßgeblich ist, ob die Funkversorgung im Gebäude ohne Anlage ausreicht. Das lässt sich durch eine Funkmessung klären.
Der Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) basiert auf TETRA. TETRA ist die Abkürzung für „Terrestrial Trunked Radio“, also erdgebundener Bündelfunk. Der Standard wurde Mitte der 1990er-Jahre unter Mitwirkung der BOS entwickelt und bietet unter anderem Verschlüsselung, Gruppen- und Einzelkommunikation, Datenübertragung und Notruffunktionen.
Der Bauherr bzw. Gebäudebetreiber kann ein Planungsbüro oder eine Fachfirma seiner Wahl beauftragen. Weil die Vorgaben komplex sind und je nach Region abweichen, lohnt sich ein spezialisierter Fachbetrieb; die Norm DIN 14024-2 beschreibt die Anforderungen an Fachfirmen und Fachkräfte für digitale BOS-Objektfunkanlagen. Wir haben unser Geschäft seit dem Jahr 2000 konsequent auf Digitalfunk und Objektfunk ausgerichtet, betreiben eigene Digitalfunknetze für Kommunen und Industrie und planen, errichten und betreuen Objektfunknetze in Gebäudekomplexen jeder Größe.

Funkfeldprognose oder Funkfeldstärkemessung? Unterschiede, Einsatzzeitpunkt, Stärken und Grenzen beider Verfahren für die Planung von BOS-Gebäudefunk.

Kosten einer BOS-Gebäudefunkanlage hängen von Technik, Gebäude, Brandschutz und Behörden ab. Hier erfahren Sie die wichtigsten Faktoren.

Erfahren Sie, wann eine BOS-Gebäudefunkanlage vorgeschrieben ist. Alle Anforderungen, Beispiele und Lösungen für Bauherren in Deutschland.

Leitfaden zu BOS-Anlagen: Alles zu Planung, Kosten und gesetzlichen Auflagen für Unternehmen. Jetzt die Baugenehmigung rechtssicher planen.
Um Ihnen optimale Erlebnisse zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Die Zustimmung zu diesen Technologien ermöglicht uns die Verarbeitung von Daten wie Surfverhalten oder eindeutigen IDs auf dieser Website. Die Nichteinwilligung oder der Widerruf der Einwilligung kann bestimmte Funktionen beeinträchtigen.