Digitalfunk 24-Stunden Notdienst

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Ein reibungsloser Notdienst ist einer der Kernpunkte jeder Netzbetreuung.
Selbstverständlich verfügen wir für den Fall des Falles über eine Notfunkanlage mit 60 Endgeräten, Notstromtechnik mit Dieselgenerator, einem Notfunkmast und über Geländefahrzeuge, um beispielsweise auch in einem Tagebau agieren zu können.
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Kosten einer BOS-Gebäudefunkanlage

Welche Faktoren wirklich beim Gebäudefunk entscheidend sind
Kosten einer BOS-Gebäudefunkanlage hängen von Technik, Gebäude, Brandschutz und Behörden ab. Hier erfahren Sie die wichtigsten Faktoren.

Häufig gestellte Fragen zu 24-Stunden-Notdienst & Schnelle Störungsbeseitigung beim Digitalfunk

Eine BOS-Objektfunkanlage ist die technische Lebensader für Einsatzkräfte wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste innerhalb Ihrer Immobilie. Da moderne Bauweisen mit Stahl und metallbedampften Fenstern Funksignale oft abschirmen, stellt dieses System sicher, dass die Retter im Ernstfall in jedem Winkel des Gebäudes kommunizieren können. Ohne eine funktionierende Anlage riskieren Sie nicht nur die Sicherheit, sondern auch die finale Nutzungsgenehmigung für Ihr Objekt.

BOS-Digitalfunkanlagen (TETRA) bilden die sicherheitskritische Lebensader für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste im Gebäudeinneren. Fällt die Anlage oder eine ihrer aktiven Komponenten aus, ist die Funkverbindung der Einsatzkräfte im Notfall unterbrochen. Da die Baugenehmigung für Sonderbauten an einen wirksamen Brandschutznachweis gekoppelt ist, dulden Brandschutzbehörden und Bauaufsichten keine unversorgten Stillstandszeiten. Ein vertraglich vereinbarter 24/7-Notdienst stellt sicher, dass technische Störungen jederzeit ohne Zeitverzug behoben werden, womit die Betriebserlaubnis Ihrer Immobilie lückenlos aufrechterhalten bleibt.

Ein 24-Stunden-Notdienst ist für BOS-Digitalfunkanlagen betrieblich sowie behördlich vorgesehen und praktisch unverzichtbar.

1. Behördliche und gesetzliche Anforderungen:

  • Bestandteil des Brandschutznachweises: Die rechtliche Basis bilden die Landesbauordnungen (LBO), nach denen die BOS-Anlage bei Sonderbauten als zwingender Bestandteil der Baugenehmigung vorgeschrieben ist.
  • Keine Toleranz für Ausfallzeiten: Da die Anlage im Notfall die Kommunikation der Rettungskräfte sichert, dulden Brandschutzbehörden und Bauaufsichten keine unversorgten Stillstandszeiten.
  • Nachweispflicht bei Abnahme: Brandschutzdienststellen und Prüfsachverständige verlangen häufig bereits im Rahmen der Gebäudeabnahme den Nachweis eines verlässlichen Entstörungskonzepts inklusive einer 24/7-Rufbereitschaft, um die Nutzungsgenehmigung zu erteilen.

2. Betriebliche und haftungsrechtliche Notwendigkeit

  • Sicherung der Betriebserlaubnis: Ein vertraglich zugesicherter 24/7-Notdienst stellt sicher, dass technische Defekte (z. B. an Repeatern oder Notstromversorgungen) unverzüglich behoben werden und der Gebäudebetrieb ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden kann.
  • Vermeidung von Haftungsrisiken: Wird eine Störung nicht umgehend beseitigt, drohen dem Betreiber die Schließung des Gebäudes durch die Bauaufsicht, das Erlöschen des Versicherungsschutzes sowie die persönliche Haftung der Geschäftsführung im Einsatzfall.

Störungen an Digitalfunkanlagen betreffen vor allem die aktiven Hardwarekomponenten sowie die Stromversorgung:

  • Störung der USV-Anlage: Defekte an den Pufferbatterien gefährden die gesetzlich geforderte Notstrom-Autarkiezeit von 8 bis 24 Stunden bei einem Netzausfall.
  • Ausfall von Repeatern und Verstärkern: Defekte an den aktiven Einheiten unterbrechen die Signalübertragung zwischen der Spenderantenne und dem Inhouse-Verteilnetz.
  • Beschädigung der Inhouse-Verteilung: Mechanische Beschädigungen an Antennenkabeln oder „strahlenden Kabeln“ erzeugen abrupte Funklöcher im Gebäude.
  • Fehlermeldungen am BOS-Funkbedienfeld: Das automatische Monitoring meldet Defekte unverzüglich an die Brandmeldezentrale oder an eine ständig besetzte Stelle.

Ein unbehobener Ausfall der Objektfunkanlage zieht unmittelbare Konsequenzen für Eigentümer und Geschäftsführung nach sich:

  • Entzug der Nutzungsgenehmigung: Die Bauaufsicht kann bei Ausfall der BOS-Sicherheitsinfrastruktur die Nutzung des Objekts oder von Teilbereichen mit sofortiger Wirkung untersagen.
  • Persönliche Betreiberhaftung: Verunglücken Rettungskräfte während eines Einsatzes aufgrund mangelhafter Funkversorgung, steht die Geschäftsführung in der direkten Haftung für Organisationsverschulden.
  • Verlust des Versicherungsschutzes: Gebäudesachversicherer verweigern im Schadensfall häufig die Regulierung, wenn behördliche Baugenehmigungsauflagen zur Instandhaltung verletzt wurden.
Der TETRA-Digitalfunk ist eine hochregulierte Funkinfrastruktur, die strengen Vorgaben (DIN 14024), den Technische Anschlussbedingungen (TAB) der örtlichen Feuerwehr sowie den Regularien der Bundesnetzagentur unterliegt. Unsachgemäße Reparaturversuche durch allgemeine Haustechniker oder Elektriker bergen das Risiko, ungewollte Störungen im öffentlichen Digitalfunknetz auszulösen, was hohe Bußgelder nach sich zieht. Nur zertifizierte BOS-Fachkräfte verfügen über die notwendigen Messgeräte und Qualifikationen, um Fehler normkonform zu beheben.

Der Notdienstprozess ist auf minimale Reaktionszeiten ausgelegt:

  1. Störungseingang: Die Fernüberwachung übermittelt den Fehler automatisch oder der Betreiber meldet die Störung über die 24/7-Hotline.
  2. Qualifizierte Erstdiagnose: Ein Spezialist führt eine Fernanalyse durch oder prüft die Telemetriedaten, um die benötigten Ersatzteile sofort bereitzustellen.
  3. Soforteinsatz vor Ort: Der zertifizierte Systemtechniker rückt an, tauscht defekte Einheiten oder Notstromkomponenten aus und prüft die Sende- und Empfangspegel
  4. Rechtssichere Quittierung: Nach bestandenem Funktionstest wird die Maßnahme im Betriebsbuch eingetragen und die Störung gegenüber den Behörden offiziell quittiert.

Brandschutzdienststellen und Prüfsachverständige verlangen häufig schon im Zuge der Gebäudeabnahme den Nachweis eines verlässlichen Entstörungs- und Instandhaltungskonzepts. Wenn Sie bereits vor Erteilung der finalen Nutzungsgenehmigung einen Vertrag über eine 24/7-Notdienst-Rufbereitschaft vorlegen, räumt dies behördliche Bedenken bezüglich der Betriebssicherheit aus. Dies beschleunigt das Genehmigungsverfahren und schützt vor Verzögerungen kurz vor dem geplanten Einzugstermin.

Wartung von BOS-Gebäudefunkanlagen

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Planungsphase des Gebäudes in der frühen Bauphase durch eine qualifizierte Beratung, um unnötige Kosten zu vermeiden.

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Die Planung einer Digitalfunkanlage beginnt mit einem technischen Pflichtenheft als Teil der Planungsphase.

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Hybride TETRA-Objektfunkanlage für forensische Klinik, inklusive manipulationsgeschützter Planung und komplexer Leitungsinstallation.

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Gebäudefunk im Logistikcenter: Lebensmittelhandel

Objektfunklösungen für Logistikcenter, inklusive Funkversorgung großer Hallen sowie stark abgeschirmter Kühl- und Tiefkühlbereiche.
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