Gebäudefunk Errichtung

Errichtung von Objektfunk in Gebäuden

42 Jahre Erfahrung
Projekterfahrung
Objektfunk: Bundesweit tätig
24-Stunden-Notdienst

Unsere Montageteams sind deutschlandweit im Einsatz und auf das verlegen der speziellen Hochfrequenz führenden Hohnleiterkabel spezialisiert.

Dieses Kabel wird nicht einfach an die Wand geschraubt, sondern mit speziellen Halterungen auf Abstand zu die Wirkung beeinträchtigenden und Störung verursachenden anderen Gewerken verlegt.

Für die Verlegung dieser sogenannten Strahlerkabel sind entsprechende brandschutztechnische Vorschriften zum Funktionserhalt (je nach Region verschieden) zu beachten, aber auch hochfrequenz spezifische Verlegerichtlinien. Die Kabel werden mit speziellen Schraubverbindungen und Leistungsteilern, in seltenen Fällen auch mit Antennen zu einem Antennennetzwerk verbunden, welches Kommunikation im gesamten Gebäude ermöglicht, ohne zu anfällig für Störeinstrahlungen zu sein.

Nach Beendigung der Arbeiten am Antennennetz wird die vorbereitete Funkanlage geliefert, montiert und von unseren Technikern eingemessen, mit der Brandmeldeanlage und der Gebäudeleittechnik verbunden und den Behörden zum Funktionstest vorgeführt.

Gebäudefunk Einbau
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Gebäudefunk-Errichtung & BOS-Messungen

Eine BOS-Objektfunkanlage ist die technische Lebensader für Einsatzkräfte wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste innerhalb Ihrer Immobilie. Da moderne Bauweisen mit Stahl und metallbedampften Fenstern Funksignale oft abschirmen, stellt dieses System sicher, dass die Retter im Ernstfall in jedem Winkel des Gebäudes kommunizieren können. Ohne eine funktionierende Anlage riskieren Sie nicht nur die Sicherheit, sondern auch die finale Nutzungsgenehmigung für Ihr Objekt.

Eine BOS-Objektfunkanlage stellt sicher, dass Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste (BOS) innerhalb einer Immobilie lückenlos und störungsfrei über das digitale TETRA-Netz kommunizieren können. Die Pflicht zur Errichtung wird in der Regel durch die Landesbauordnungen (LBO) für sogenannte Sonderbauten vorgegeben. Dies betrifft vor allem Bauprojekte mit hoher Besucherfrequenz, tiefgreifenden Untergeschossen oder stark abschirmenden Baumaterialien, wie etwa massiven Stahlbetonkernen und metallbedampften Fenstern. Klassische Beispiele für diese Pflicht sind moderne Büro- und Industriekomplexe, Einkaufszentren, Logistikhallen, Krankenhäuser und Tiefgaragen.
Die Funkmessung dient als unverzichtbarer Realitätscheck, bevor erste Investitionen in die Anlagentechnik getätigt werden. Ein zertifizierter Sachverständiger ermittelt objektiv, ob das externe Signal im Gebäudeinneren ausreichende Pegel erreicht. Reicht die natürliche Funkabdeckung nicht aus – was bei modernen Bauweisen fast immer der Fall ist –, bildet das Messprotokoll die verbindliche Grundlage für die anschließende Fachplanung nach der Norm DIN 14024. Eine frühzeitige Abstimmung dieses Konzepts spart Ihnen im späteren Bauverlauf teure Umbaumaßnahmen und sichert den Zeitplan.
Wird das Thema Objektfunk ignoriert oder zu spät bedacht, wird die fehlende Anlage schnell zum Projekt-Stopper. Ohne den Nachweis einer funktionierenden und abgenommenen Funkversorgung verweigert die Bauaufsicht die finale Nutzungsgenehmigung, was zu einem unmittelbaren Abnahme-Stopp und massiven Verzögerungen beim Einzug führt. Zudem droht eine erhebliche Kostenexplosion: Die nachträgliche Nachrüstung von Leitungen und Technik im fertigen Gebäude kostet in der Regel das Drei- bis Fünffache im Vergleich zu einer frühzeitigen Integration. Letztlich trägt die Geschäftsführung auch ein direktes Haftungsrisiko, falls Rettungskräfte aufgrund eines fehlenden Funknetzes zu Schaden kommen.
Nein, kommerzielle Netzwerke und eine BOS-Anlage verfolgen völlig unterschiedliche Zwecke. Während WLAN und Mobilfunk für Mitarbeiter auf hohe Datenraten und Komfort ausgelegt sind, handelt es sich beim BOS-Funk um eine isolierte Hochsicherheits-Infrastruktur. Er nutzt ein eigenes, abhörsicheres Frequenzband und ist auf maximale Ausfallsicherheit getrimmt. Die Anlage muss durch spezielle Notstrom-Batterien (USV) selbst dann noch 8 bis 24 Stunden reibungslos funktionieren, wenn das reguläre Handynetz längst zusammengebrochen ist oder das Gebäude komplett vom Stromnetz getrennt wurde.

Um eine rechtssichere Abnahme durch einen unabhängigen Sachverständigen zu gewährleisten, sind strenge Maßstäbe anzulegen:

  • Lückenlose Funkabdeckung: Brandschutzrelevante Bereiche wie Flucht- und Rettungswege, Treppenräume oder Feuerwehraufzüge erfordern bei der Abschlussmessung zwingend eine Signalabdeckung von bis zu 100 %.
  • Brandschutzvorgaben für Hardware: Die Kabelwege für das Inhouse-Netz (Antennen oder „strahlende Kabel“) müssen oftmals in speziellen Brandschutzkanälen verlegt werden, um den Funktionserhalt im Brandfall sicherzustellen.
  • Störungsüberwachung: Das System erfordert ein intelligentes Monitoring, bei dem jeder Defekt – etwa ein Kabelbruch oder Akkufehler – sofort per Fernmeldung an eine ständig besetzte Stelle oder die Feuerwehr übermittelt wird.
  • Regionale Richtlinien: Da jede Brandschutzdienststelle eigene technische Anschlussbedingungen (TAB) definiert, muss die Errichtung exakt auf die Vorgaben der jeweiligen lokalen Behörde zugeschnitten sein.
Nein, mit der erfolgreichen Wirk-Prinzip-Prüfung und der offiziellen Übergabe geht die rechtliche Verantwortung in vollem Umfang auf Sie als Betreiber über. Um die dauerhafte Betriebserlaubnis des Gebäudes nicht zu gefährden, beginnt ab der Abnahme die gesetzliche Pflicht zur Instandhaltung. Dazu zählen vorgeschriebene, meist jährliche Wartungszyklen (inklusive Kapazitätstests der Notstrom-Akkus), ein verlässliches Störungsmanagement rund um die Uhr sowie die lückenlose Dokumentation aller Vorgänge in einem Betriebsbuch. Auch bei künftigen baulichen Änderungen an der Immobilie müssen Sie sicherstellen, dass die Funkabdeckung nicht ungewollt beeinträchtigt wird.
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Unsere Gebäudefunk-Leistungen

Gebäudefunk-Messungen

Wenn Sie einen Neubau planen, in den beispielsweise eine Objektfunkanlage eingebaut werden soll.

Gebäudefunk-Beratung

Die frühzeitige Beratung des Bauherren, Architekten oder Elektroplaners zur Risikominimierung.

Gebäudefunk-Planung

Planung und Spezifizierung einer Objektfunkversorgung in Abstimmung mit der Behörde.

Gebäudefunk-Errichtung

Unsere Montageteams sind deutschlandweit das Verlegen von Hohnleiterkabel spezialisiert.

Gebäudefunk-Abnahme

Organisation und Begleitung aller erforderlichen Schritte durch Drillisch direkt vor Ort.

Gebäudefunk-Wartung

Objektfunkanlagen müssen einmal pro Jahr einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden.

Gebäudefunk-Notdienst

Unser Notdienst, der stets erreichbar ist und jederzeit technische Störungsbeseitigungen einleiten kann.

Digitalfunk-Leistungen

Informieren Sie sich auch über unsere Digitalfunk-Leistungen

Objektfunk-Blog

In unserem Blog informieren wir regelmäßig über Aktuelles rund um Bauvorschriften und Gebäudeabnahme mit Digitalfunk.

Unsere Objektfunk-Projekte

Objektfunkanlage: Justizvollzugsanstalt

Migration mehrerer JVA von analoger Objektfunktechnik zu TETRA, inklusive Vernetzung, Infrastruktur-Upgrade und komplexer Redundanzplanung.

Objektfunkanlage: Forensische Klinik

Hybride TETRA-Objektfunkanlage für forensische Klinik, inklusive manipulationsgeschützter Planung und komplexer Leitungsinstallation.

Objektfunk in
Fußballstadien

Komplexe BOS-Objektfunklösungen für Fußballstadien mit hoher Nutzerzahl, Intercom-Kopplungen und redundanter Innenversorgung.

Gebäudefunk im Logistikcenter: Lebensmittelhandel

Objektfunklösungen für Logistikcenter, inklusive Funkversorgung großer Hallen sowie stark abgeschirmter Kühl- und Tiefkühlbereiche.
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