In den vergangenen Jahren wurden mehrere JVA durch uns jeweils mit einer analogen Objektfunkanlage ausgestattet. Nach eingehender Planung, Abstimmung und Beratung mit den beteiligten Behörden erfolgte bei Anstalten anschließend die Beauftragung zur Umrüstung auf den aktuellen TETRA-Standard mit mehreren Anlagenstandorten, Vernetzung und Ertüchtigung der Infrastruktur für Polizei, Justiz und Feuerwehr. Für die weitere Anstalten sind die Planungen im Gange.
Weitere JVA wurden bereits in Digitalfunktechnik (TETRA BOS) realisiert.
Bei einer in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalt sind Veränderungen am Antennenleitungsnetz in von Insassen belegten Bereichen natürlich faktisch nicht möglich. Hierdurch ist die Planung hinsichtlich der Migration zur TETRA-Technik diesbezüglich eingeschränkt und Redundanzen sind technisch herzustellen. Hinzu kommt, dass JVAs in der Regel oberirdisch aus einer Vielzahl von Gebäuden bestehen, welche nur durch wenige Verbindungsgänge vernetzt sind, was die Redundanzplanung der Anlagenverbindungen anspruchsvoll gestaltet.
Ausrüstung einer forensischen Klinik mit einer hybriden TETRA-Objektfunkanlage.
Erschwerte, da manipulationsgeschützte Planung und Installation der Antennenleitungen.
Ausstattung mehrerer Fußballstadien mit komplexen Objektfunklösungen.
Bei der Umsetzung von BOS-Anlagen bei Fußballstadien entsteht ein deutlich erhöhter Planungs- und Abstimmungsbedarf, da die Anforderungen verschiedener Nutzergruppen erfüllt werden müssen: teilweise sind Sprechstellen für Befehlsstellen der Polizei und der Feuerwehr, ggf. Langzeit-Sprachaufzeichnungsanlagen, Kopplungen mit Intercom-Technik und abgesetzte Antennenanschlüsse in Diensträumen zu planen und zu errichten. Auch hochfrequenztechnisch ist die hohe Anzahl an gleichzeitigen Nutzern durch erhöhte Kapazitäten oder Trägeranzahlen zu berücksichtigen Trotz der komplexen Architektur haben wir eine sichere Innenversorgung mit hochverfügbarer Redundanz bei gleichzeitiger reduzierter Außenwirkung sichergestellt.
Eine Reihe von Logistikcentern für den Lebensmitteleinzel- und Großhandel wurden durch uns individuell mit Objektfunklösungen ausgestattet.
Beim LEH spielen die großen räumlichen Ausdehnungen in Kombination mit den vielfach im Innenbereich anzutreffenden isolierenden Raumtrennungen für Kühl- und Tiefkühlbereiche in der Planung eine große Rolle. Daher liegt der Fokus darin, eine wirtschaftliche Lösung zu erarbeiten, in welcher auch die hochgradig abgeschirmten Kühl- und Tiefkühlzellen auseichend funkversorgt sind.
Vom einzelnen großen Bürogebäude bis hin zu Campuslösungen mit mehreren oberidischen Gebäuden und komplexer Untergeschossstruktur sind für Bürokomplexe jedes Mal individuelle Lösungen durch uns entwickelt und realisiert worden.
Oftmals sind gerade Campuslösungen komplex und mehrgeschossig unterkellert. Dies erfordert neben einer entsprechend komplexen Planung des Antennennetzwerks auch die passende Auslegung der Anlagensysteme. Hierbei ist der Spagat zwischen Leitungsnetzgröße und passender Anlagenanzahl unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit für den Kunden und gleichzeitig einer entsprechenden technischen Redundanz ausschlaggebend. In die entsprechenden Linkbilanzen und Dämpfungsberechnungen fließt die langjährige Praxiserfahrung unserer Projektleiter ein.
Im Rahmen von Umbauten oder baulichen Erweiterungen entsteht auch bei Bestandsgebäuden regelmäßig die Forderung nach einer flächendeckenden Funkversorgung. Dies bedingt dann Nachrüstungen im laufenden Betrieb eines Objektes.
Wir haben in Hamburg ein großes Bürogebäude im laufenden Betrieb mit vermieteten Büroflächen nachgerüstet. Hierbei liegt die Herausforderung in der Koordination der Arbeiten mit einer Vielzahl von Beteiligten und Betroffenen. Durch die Anpassung unserer Arbeitszeit und detaillierter Planung konnten wir unseren Ansprüchen gerecht werden und haben Mieter und Nutzer möglichst wenig in ihrer Arbeit beeinträchtigt.
In einem weiteren Projekt haben wir ein Kreiskrankenhaus im laufenden Betrieb mit einer Objektfunklösung, bestehend aus drei Funkstellen und rund 2.000m Antennenkabelnetz, ausgestattet.
In einem Einrichtungshaus wurde die Forderung nach einer Objektfunkversorgung aufgrund von Anbauten erst nach Eröffnung gestellt. Die Installationen mussten während der Öffnungszeiten und im laufenden Kundenverkehr in einer voll ausgestatteten Möbelausstellung erfolgen.
Unsere Montageteams sind deutschlandweit das Verlegen von Hohnleiterkabel spezialisiert.
Organisation und Begleitung aller erforderlichen Schritte durch Drillisch direkt vor Ort.
Objektfunkanlagen müssen einmal pro Jahr einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden.
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